Taufgedichte – Poetische Worte zum Lebensstart


kostenlose Gedichte zur Taufe und Taufsprüche von Paten für das Baby und die Taufeltern

Während Glückwünsche zur Taufe relativ knapp gehalten sind und meistens aus einer Sentenz bestehen, stellen Taufgedichte schon einen umfangreicheren Text dar. Hinzu kommt, dass Gedichte in Versform geschrieben sind. Taufgedichte von Paten sind sehr beliebt, weil sich in ihnen noch viel mehr Gedanken poetisch verpacken lassen, die man dem jungen Menschen mitgeben möchte.

Taufgedichte - Reimen oder nicht?

Das kommt darauf an. Gereimte Gedichte lassen sich harmonischer lesen, ungereimte hingegen tiefgründiger, persönlicher und nicht so platt klingend gestalten. Es ist eine Frage des persönlichen Geschmacks. Wer ein Gespür für Poesie hat, wird auf eine runde, harmonische Sprache Wert legen und die Taufverse durch Reime weicher machen. Das gelingt allerdings nur, wenn man auf allzu platte Formulierungen, wie sie stets tausendfach in Gedichten verwendet werden, verzichtet. Gedichte ohne Endreime sind nicht unbedingt leichter zu verfassen. Hier kommt es noch mehr auf Versmaß und Rhythmus an. Immerhin wären ein paar Prosazeilen, die man der optischen Form halber auseinanderreißt und untereinander schreibt, deshalb noch lange kein Gedicht. Wem es gelingt, Rhythmus, Versmaß mit dazu passenden, aber nicht platt wirkenden Reimen in ein paar Versen zu vereinen, so dass ein harmonischer Lesefluss entsteht, der wird mit einem schönen Taufgedicht den Eltern des Täuflings eine große Freude bereiten,

Taufgedichte - Selbst verfassen oder nicht?

Das ist eine gute Frage. Manche Menschen tun sich bereits damit schwer, ein paar liebe Zeilen in einem Brief oder für eine Widmung zu verfassen, weil sich einfach zu unsicher fühlen, ihre Gedanken in adäquate Worte zu kleiden. Sich in diesem Fall noch die hohe Kunst der Poesie auferlegen zu wollen, wäre hier unangebracht. Dazu gibt es bereits bestehende, mitunter sehr gute Gedichte zum Thema Taufe. Selbst der deutsche Dichterfürst J.W. von Goethe hat Gedichte zur Taufe verfasst, es gibt also genügend Auswahl aus einem guten bestehenden Repertoire. Wer gerne mit Sprache spielt und mit Worten jongliert, wer zudem ein gutes Gefühl für Rhythmus besitzt, der sollte den Mut aufbringen und ein eigenes Gedicht zur Taufe verfassen. Immerhin ist nichts persönlicher als eigene Worte, vor allem dann, wenn sie in eine so wunderschöne, poetische Form gebracht wurden.

Taufsprüche – Welcher Inhalt bietet sich an?

Die Frage ist ähnlich zu handhaben wie bei den Glückwünschen zur Taufe. Prinzipiell gilt, dass man dem Täufling seine besten Wünsche und Gedanken mit auf den Weg geben will. In einem Gedicht hat man vielleicht noch mehr Raum zur Verfügung, verschiedene Wünsche zu thematisieren. Man muss sich nicht beschränken. Ein Gedicht besteht aus mehreren Strophen, von der jede einen Wunsch enthalten kann. Gläubige Menschen werden dem göttlichen Segen den Vorzug geben, der von nun an den kleinen Menschen auf allen seinen Wegen behüten soll. Andere werden ihm Gesundheit, Erfolg, aber auch Liebe und Glück wünschen. Man kann aber auch die Eltern mit dem Gedicht bedenken und sie inhaltlich als Behüter und Beschützer des jungen Erdenbürgers erwähnen. Da sollen der Fantasie keine Grenzen gesetzt sein. Am besten verfasst man ein Gedicht zur Taufe, indem man sich selbst fragt, welche Zeilen man gerne lesen würde, was einen selbst berühren könnte. Damit lässt sich dann ein Gedicht verfassen oder ein bestehendes auswählen, das wirklich ins Herz trifft. Und darauf kommt es bei einem Taufgedicht an.